Oktober 20 2021

RKI – Drastischer Anstieg! 17.015 Neuinfektionen binnen 24 Stunden

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gestiegen und liegt nun bei 80,4. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwochmorgen unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen eines Tages 17.015 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert.

Vor einer Woche waren es noch 11.903 Neuinfektionen, am Vortag waren es 6771.

Am Vortag hatte die Sieben-Tage-Inzidenz bei 75,1 gelegen, vor einer Woche hatte sie 65,4 betragen. Der Wert gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an.

Die Zahl der Todesfälle in Deutschland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stieg um 92 Fälle auf 94.808. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen seit Pandemiebeginn liegt laut RKI bei 4.401.631, die Zahl der Genesenen bei rund 4.174.400.

RKI-Chef Lothar Wieler hatte erst am Montag gewarnt, dass es durch den Urlaubsverkehr „zu mehr Infektionseinträgen aus dem Ausland“ kommen könne.

Mehrere Bundesländer für Fortsetzung einheitlicher Corona-Bekämpfung nach Ende der pandemischen Lage

Die Landesregierungen in Rheinland-Pfalz, Sachsen, Nordrhein-Westfalen und Thüringen fordern nach dem bevorstehenden Auslaufen der pandemischen Lage am 25. November weiterhin bundeseinheitliche Lösungen im Kampf gegen Corona.

„Dass es nach Beendigung der epidemischen Lage nationaler Tragweite in Deutschland einen Flickenteppich im Umgang mit der Pandemie gibt, das will niemand“, sagte der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD). Er betonte auch: „Dass wir ab dem 25. November alle Maßnahmen aufheben, wird nicht realistisch sein, das weiß auch Jens Spahn.“  Er wünsche sich vom Bund eine „geordnete, einheitliche Übergangsregelung“.

Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Nordrhein-Westfalen sagte dem RND, dass „in jedem Fall eine bundesweit einheitliche Lösung“ nötig sei, um den Ländern weiterhin gezielte Maßnahmen zu ermöglichen. Aus dem zuständigen Sozialministerium in Sachsen heißt es, der Schritt zur Beendigung der epidemischen Lage erscheine mit Blick auf das Infektionsgeschehen und die Zahl der Covid-Patienten in den sächsischen Krankenhäusern „verfrüht“. Nun müssten die Gesundheitsminister „eine verantwortbare Lösung finden“.

Heike Werner (Linke), Gesundheitsministerin von Thüringen, sagte dem RND, Jens Spahn habe „zurecht darauf hingewiesen, dass ein formales Ende der epidemischen Lage nicht mit einem Ende der Pandemie gleichzusetzen ist“ und fordert angesichts „stark steigender Infektionszahlen“ in Thüringen die Fortführung von Maßnahmen, „bestenfalls bundeseinheitlich“.



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VeröffentlichtOktober 20, 2021 von admin in Kategorie "Covid-19 Aktuell

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