Dezember 4 2020

Bericht: Auszahlung der Novemberhilfen könnte sich bis in den Januar verzögern

22.13 Uhr: Viele Selbstständige und Unternehmer warten noch immer auf die von der Bundesregierung zugesagten Novemberhilfen. Die Hilfen sollen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abfedern.

Medienberichten zufolge könnte sich die Auszahlung allerdings noch weiter verzögern. So soll sie sich nach „SWR“-Informationen gar bis in den Januar verzögern.

Grund für die Verzögerung: Einigen Bundesländern fehlt offenbar die entsprechende Software. Der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Volker Wissing erklärte etwa gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ): „Das Computerprogramm zur Bearbeitung der Novemberhilfen stellt der Bund den Ländern erst am 20. Dezember zur Verfügung, sodass erst danach mit deren Bearbeitung begonnen werden kann. Im Klartext bedeutet das: Über die Abschlagszahlung hinaus kann es in diesem Jahr faktisch kaum zu Auszahlungen kommen. Und genauso geht es weiter: Die Dezemberhilfe kann erst im Januar beantragt werden, die Überbrückungshilfe III, die den Betrieben von der Bundeskanzlerin für Januar zugesagt wurde, kann erst im Februar beantragt werden.“ Wissing sagte der NOZ, er mache sich „große Sorgen um die Zukunft unserer Betriebe“.

Nach SWR-Infomationen können die vollständigen Zahlungen der Hilfen wohl frühestens am 10. Januar fließen. Rund 120.000 Anträge auf Hilfszahlungen sind beim Bundesarbeitsministerium eingegangen.


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VeröffentlichtDezember 4, 2020 von Thomas in Kategorie "Hilfen

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