Juli 25 2020

Live-Ticker zur PandemieCorona-Pandemie: Zahlen steigen – Virologe macht 2 Länder dafür verantwortlich

Wie die Rundfunkanstalt weiter berichtet, wurde umgehend damit begonnen, Corona-News aus Deutschland und der Welt – die Topmeldungen:

  • 174 Erntehelfer auf Hof in Bayern mit Coronavirus infiziert (22.31 Uhr) +++
  • Nach Corona-Ausbruch in Weimar – 169 Menschen in Quarantäne (21.45 Uhr) +++
  • 601 neue Fälle in Deutschland – R-Wert steigt weiter (20.00 Uhr) +++
  • Top-Virologe macht besonders zwei Länder für neuen Corona-Anstieg verantwortlich (19.39 Uhr) +++

174 Erntehelfer auf Hof in Bayern mit Coronavirus infiziert

22.31 Uhr: Auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in der niederbayerischen Gemeinde Mamming (Landkreis Dingolfing) haben sich 174 Erntehelfer mit dem Coronavirus infiziert. Das gab der Landkreis Dingolfing-Landau soeben unter Berufung auf das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bekannt, schreibt der „BR“.

Der gesamte Betrieb stehe unter Quarantäne, heißt es weiter. Somit darf keiner der 480 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Gelände verlassen, selbst, wenn sie ein negatives Testergebnis vorweisen können.

Wie die Rundfunkanstalt weiter berichtet, wurde umgehend damit begonnen, infizierte Mitarbeiter von Nicht-Infizierten zu trennen.

Nach Corona-Ausbruch in Weimar – 169 Menschen in Quarantäne

21.45 Uhr: Nach dem Auftreten mehrerer neuer Corona-Fälle in Weimar sind 169 Menschen in Quarantäne. Das ist ein Anstieg von 44 im Vergleich zum Vortag, wie die Stadtverwaltung Weimar am Samstagabend mitteilte. Damit gebe es insgesamt 16 Infizierte, die Zahl der Genesenen liege bei 70. Derzeit sei niemand der Infizierten zur Behandlung in einer Klinik.

Ein Teil hatte sich nach Angaben der Stadt bei einem Besucher aus Bayern angesteckt, der nach Weimar gereist war und auch bei seinen Gastgebern übernachtet hatte. Unter den Infizierten sind auch Kinder, die verschiedene Schulen im Stadtgebiet besuchen.

Das Gesundheitsamt hat – Stand Samstagabend – insgesamt 178 Tests angeordnet. Bis zum Samstagabend wurden der Stadtverwaltung 101 Testergebnisse übermittelt – 77 stehen noch aus.

See bei Heilbronn wegen Corona für Badegäste gesperrt

20.22 Uhr: Nach einem enormen Besucherandrang mit zahlreichen Verstößen gegen die Corona-Regeln am vergangenen Wochenende ist der Breitenauer See bei Obersulm nahe Heilbronn seit Freitag gesperrt. Bis auf Weiteres sind das Baden und Wassersport verboten, die Liegewiesen und Parkplätze gesperrt. Die Polizei, die den See am Samstag verstärkt kontrollierte, stellte zunächst keine Verstöße gegen die Sperrung fest. Nach Polizeiangaben waren letztes Wochenende etwa 10.000 Menschen zum Breitenauer See gekommen. Der Mitteilung zufolge hielten viele Gäste die Vorgaben der Corona-Verordnung nicht ein – vor allem im Badebereich und in den Warteschlagen vor den Toiletten, dem Kiosk und dem Bootsverleih.

TOP-NEWS: 601 neue Fälle in Deutschland – R-Wert steigt weiter

20.00 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen bleibt weiter auf dem hohen Niveau der vergangenen Tage. 601 neue Coronafälle wurden heute gemeldet.. Die Zahl der Todesfälle stieg um vier Personen auf  9090. Vier Bundesländer (Baden-Württemberg, Bremen, Sachsen, Sachsen-Anhalt) haben keine neuen Zahlen bekannt.

Zahl bestätigter Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt auf 204.998, 9090 Todesfälle

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 36.828 (1841 Todesfälle)*
  • Bayern: 50.267 (2617 Todesfälle)
  • Berlin: 8990 (223 Todesfälle)
  • Brandenburg: 3544 (173 Todesfälle)
  • Bremen: 1745 (55 Todesfälle)*
  • Hamburg: 5303 (230 Todesfälle)
  • Hessen: 11.649 (518 Todesfälle)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 843 (20 Todesfälle)
  • Niedersachsen: 14.182 (649 Todesfälle)
  • Nordrhein-Westfalen: 47.262 (1728 Todesfälle)
  • Rheinland-Pfalz: 7412 (238 Todesfälle)
  • Saarland: 2820 (174 Todesfälle)
  • Sachsen: 5510 (224 Todesfälle)*
  • Sachsen-Anhalt: 1981 (63 Todesfälle)*
  • Schleswig-Holstein: 3323 (155 Todesfälle)
  • Thüringen: 3339 (182 Todesfälle)

*Diese Bundesländer haben keine neuen Fallzahlen gemeldet

Gesamt (Stand 25.07.2020, 19.40 Uhr): 204.998 (9090 Todesfälle)

Vortag (Stand 24.07.2020, 20.40 Uhr): 204.397 (9086 Todesfälle)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Geheilten liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund 189 800

Die Zahl der aktiven Fälle liegt damit bei 6508

Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl:  1,24 (Stand 25.07.20)

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, liegt nach RKI-Schätzungen nun bei 1,24 (Vortag: 1,08). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwas mehr als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Zudem gibt das RKI ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert mit Datenstand 25.7., 0.00 Uhr, bei 1,25 (Vortag: 1,16). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen.

TOP-News: Top-Virologe macht besonders zwei Länder für neuen Corona-Anstieg verantwortlich

19.39 Uhr: In vielen Bundesländern ist zuletzt nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) ein deutlicher Anstieg der gemeldeten Coronavirus-Fälle zu beobachten. „Diese Entwicklung ist sehr beunruhigend und wird vom RKI weiter sehr genau beobachtet“, erklärte das RKI darauf hin.

Einen Trend, den auch Top-Virologe Alexander Kekulé mit Sorge verfolgt. Viele Neu-Infektionen hätten mit privaten Feiern oder Freizeitverhalten zu tun. Dabei hat der Virologe vor allem zwei Bundesländer im Visier: „Wir haben jetzt einen leichten Anstieg über vier, fünf Tage gesehen. Und in den letzten ein, zwei Tagen ging es mit den Neuerkrankungen deutlich hoch.  Das Besondere dabei ist, dass wir keinen einzelnen Ausbruch haben, sondern es ist so, dass das hauptsächlich zwei Bundesländer sind: Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg„, sagte er gegenüber dem NDR. „Das ist natürlich schwerer in den Griff zu bekommen, als wenn es Infektionen an einem Ort wie etwa in einem Krankenhaus gibt“, so Kekulé weiter.

Droht Karneval-Saison 2020 wegen Corona das Aus? Karnevalist fordert schnelle Absage

17.45 Uhr: Der Ausbruch des Coronavirus im Kreis Heinsberg nach einer Karnevalsversammlung Anfang März steht für den Beginn der Pandemie in Deutschland.

Mit Blick auf die Karneval-Saison 2020 fordert Erwin Rüddel (64, CDU), Chef des Gesundheitsausschusses im Bundestag, und selbst erfahrener Karnevalist (Vorsitzender der „Wenter Klaavbröder“, Windhagen) deswegen bei „Bild“:

„Zum Schutz des Ehrenamtes und zum Erhalt des rheinischen Brauchtums sowie zum Schutz der Bevölkerung muss der Karneval zumindest für 2020 jetzt schnell abgesagt werden. (…) Karneval in Heinsberg und die Ereignisse am Ballermann sind der Beleg dafür, dass Abstandsregeln in Verbindung mit Alkohol nicht funktionieren.“

Neben gesundheitlichen Bedenken treiben Rüddel auch wirtschaftliche Sorgen zu seiner Äußerung. Denn: Jecken, die ehrenamtlich arbeiten, bleiben auf den Kosten für Säle und Programm privat sitzen, wenn die Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden müssten, berichtet das Blatt.

Sogar im Kanzleramt soll Rüddel seine Forderungen gestellt haben, bisher jedoch erfolglos. Rüddel betont: Seine Forderung gilt nur für den Saalkarneval, Straßenumzüge könnten unter Einhaltung der Hygiene-Regeln stattfinden

Zahl der Fälle in Österreichs Tourismus-Hotspot steigt immer weiter

17.31 Uhr: Die Zahl der Corona-Infektionen in mehreren Tourismusbetrieben in St. Wolfgang in Oberösterreich ist auf mindestens 26 gestiegen. Bei den Betroffenen handelt es sich Medienberichten vom Samstag zufolge um Mitarbeiter, bei Urlaubern sei das Virus zunächst nicht nachgewiesen worden. Die meisten Infizierten sind demnach Praktikanten. Ob sie sich in ihren Unterkünften oder beim Ausgehen angesteckt haben, sei unklar. Zwei Bars seien geschlossen worden. Weitere Tests liefen.

lake Wolfgangsee, town St. Wolfgang St. Wolfgang im Salzkammergut Oberösterreich, Upper Austria Austria Salzkammergut

Der Ausbruch weckt Erinnerungen an den österreichischen Ski- und Partyort Ischgl in Tirol, der in der Anfangsphase der Pandemie ein Zentrum der Corona-Ausbreitung in ganz Europa war. Insgesamt sind in Österreich aktuell etwa 1500 Menschen mit dem Virus infiziert. Schwerpunkte bei den Neuinfektionen sind die Bundesländer Wien und Oberösterreich.

Vierter Tag in Folge mit mehr als 1000 Corona-Toten in den USA

16.14 Uhr: Die USA haben am vierten Tag in Folge mehr als 1000 Tote in der Corona-Pandemie verzeichnet. Die Johns-Hopkins-Universität (JHU) registrierte am Freitag 1156 Tote infolge einer Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2. Die Zahl der Neuansteckungen lag ein weiteres Mal bei mehr als 70 000 innerhalb von 24 Stunden, wie aus der JHU-Statistik am Samstag hervorging: Die Forscher verzeichneten am Freitag 73 715 Infektionen mit dem Virus.

Seit Beginn der Pandemie wurden in den USA insgesamt mehr als 4,1 Millionen Infektionen mit dem Coronavirus verzeichnet. Mehr als 145 000 Menschen kamen ums Leben. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen in den USA war im Frühjahr zurückgegangen, nahm seit Juni aber wieder alarmierend zu. Die täglichen Todeszahlen liegen zwar weiterhin unter denen vom bisherigen Höhepunkt der Krise im Frühjahr, steigen aber an.

Im Corona-Vorzeigeland schnellen die Neu-Infektionen in die Höhe

15.10 Uhr: In Südkorea, das immer wieder als Vorbild im Kampf gegen das Coronavirus bezeichnet wird, wurde am Samstag der höchste Anstieg neuer Infektionen seit fast vier Monaten registriert. Nach Behördenangaben steckten sich 113 Menschen an, 86 von ihnen waren zuvor im Ausland. Damit wurden zum ersten Mal seit dem 1. April mehr als hundert neue Fälle innerhalb von 24 Stunden registriert.

Mehr Infektionen wurden in dem asiatischen Land nur am 31. März registriert, als die Behörden 125 neue Fälle meldeten. Die Zahl der insgesamt verzeichneten Infektionen liegt nun bei 14.092.

Südkorea war eines der ersten Länder, in denen sich das Coronavirus nach seiner Entdeckung in China ausbreitete. Die Behörden bekamen das Virus aber durch ein umfangreiches Programm zur Fallverfolgung, Testung und Behandlung der Infizierten unter Kontrolle, ohne auf Ausgangssperren zurückgreifen zu müssen.

In Vietnam, wo die Ausbreitung des Coronavirus dank schneller und rigoroser Quarantäne-Maßnahmen und einer intensiven Rückverfolgung der Fälle schon seit Ende April als eingedämmt galt, meldeten die Behörden die erste Neuinfektion seit fast hundert Tagen. In der Stadt Danang wurde ein 57-jähriger Mann positiv auf das Virus getestet, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Sein Fall gilt demnach als die erste lokale Übertragung seit dem 16. April.

Texanisches Krankenhaus schickt sterbende Covid-Patienten nach Hause

13.11 Uhr: Wer im texanischen Starr County mit Covid-19 im Krankenhaus liegt, muss zukünftig harte Entscheidungen fürchten. Denn wie aus einem Bericht der Lokalzeitung „Fort Worth Star-Telegram“ hervorgeht, soll das einzige Bezirkskrankenhaus nun in Covid-Patienen, bei denen noch eine Chance auf Heilung besteht und solche, deren Lage als aussichtslos gilt, unterscheiden. Jene Corona-Patienten, für die keine Hoffnung mehr bestehe, würden somit mehr oder weniger zum Sterben nach Hause geschickt, heißt es in dem Beitrag.

Das Blatt zitiert Jose Vasquez, den Chef der zuständigen Gesundheitsbehörde, mit den Worten:  „Wir befinden uns in einer verzweifelten Lage. So wie die Dinge gerade laufen, können wir weder im Starr County Memorial Hospital, noch im Bezirk so weiter machen wie gewohnt. Die Zahlen sind erschütternd.“ Und weiter: „All die Patienten, für die höchstwahrscheinlich keine Hoffnung mehr besteht, sollten lieber im Kreise ihrer Familie und der Liebe ihres Zuhauses gepflegt werden, anstatt Tausende Meilen entfernt allein in einem Krankenhauszimmer zu sterben.“

Brasiliens Präsident Bolsonaro negativ auf Coronavirus getestet

12.56 Uhr: Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro hat seine Infektion mit dem Coronavirus eigenen Angaben zufolge überwunden. Ein neuer Corona-Test sei negativ ausgefallen, schrieb der Staatschef am Samstag auf Twitter. Wann der Test gemacht wurde, war zunächst unklar.

Bolsonaro hatte vor zwei Wochen bekanntgegeben, dass er sich mit dem Coronavirus infiziert habe. Seitdem führte er die Amtsgeschäfte aus der Quarantäne in der Präsidentenresidenz in Brasília. Mehrere Tests in den vergangenen Wochen waren positiv ausgefallen.

Nach den Vereinigten Staaten ist Brasilien derzeit einer der Brennpunkte der Corona-Pandemie. Bislang haben sich in dem größten Land Lateinamerikas mehr als zwei Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Über 85 000 Patienten sind im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Experten gehen davon aus, dass die tatsächlichen Zahlen noch deutlich höher liegen, da in Brasilien nur wenig getestet wird.

Bolsonaro bezeichnete das Coronavirus mehrfach als „leichte Grippe“ und lehnte Einschränkungen und Schutzmaßnahmen ab. Eigenen Angaben zufolge nahm er das umstrittene Malariamittel Hydroxychloroquin ein, dessen Wirksamkeit gegen das Virus Sars-CoV-2 bislang nicht nachgewiesen ist.

Spahn prüft Corona-Testpflicht für Urlaubsrückkehrer

12.11 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) lässt eine Pflicht zu Corona-Tests für Reise-Rückkehrer aus Risikogebieten prüfen. „Wir prüfen auch eine rechtliche Verpflichtung“, sagte Spahn am Samstagmorgen im Deutschlandfunk. Bei den Neuinfektionen gebe es derzeit „so eine hohe Zahl wie lange nicht“, sagte er zur Begründung. „Was wir im Moment haben, sind viele kleinere Ausbrüche.“ Die hohe Zahl habe „vor allem zu tun eben mit Reiseaktivitäten, Reiserückkehrern aus bestimmten Regionen“.

Eine solche Test-Pflicht würde deutlich über den Beschluss der Gesundheitsminister von Bund und Ländern vom Freitag hinausgehen: Sie hatten beschlossen, auf deutschen Flughäfen Teststellen einzurichten, bei denen sich Reiserückkehrer kostenlos auf eigenen Wunsch auf das Virus testen lasen können.

Spahn wies darauf hin, dass für verpflichtende Tests hohe rechtliche Hürden bestünden: „Das ist ja ein Eingriff in die Freiheit, jemanden zum Test zu verpflichten“, sagte er. Die Gerichte schauten „sehr genau hin, dass jeder Eingriff verhältnismäßig“ sei.

Bevorzugt wolle er weiter auf Vernunft und Einsicht der Bürger setzen, sagte Spahn. Reisende müssten „eigenverantwortlich wahrnehmen, dass Mobilität, dass Reisen per se mit Risiko verbunden“ sei. „Wir werden es möglich machen, dass jeder Reiserückkehrer sich testen lassen kann.“ Dabei gelte, dass „sich im Zweifel einer zu viel testen lässt als einer zu wenig“.

Entwarnung in Vechta: 870 Corona-Tests bei Wiesenhof negativ

09.30 Uhr: Nach einem größeren Corona-Ausbruch bei Mitarbeitern einer Hähnchenschlachterei im niedersächsischen Lohne sind 870 erneute Corona-Tests negativ ausgefallen. Zwölf Mitarbeiter wurden bei Tests, die die Firma Oldenburger Geflügelspezialitäten (OGS) selbst durchgeführt hat, positiv getestet. Vier Laborergebnisse stehen noch aus, wie der Landkreis Vechta am Freitagabend mitteilte.

„Ich bin sehr erleichtert, dass sich bei den Testreihen in dieser Woche nur wenige Neuinfektionen ergeben haben“, sagte Landrat Herbert Winkel (CDU). Das zeige, dass die getroffenen und verschärften Hygienemaßnahmen bei der Firma OGS den gewünschten Erfolg hätten und einen Weiterbetrieb ermöglichten.

Kretschmer zur Pandemie: „Die zweite Corona-Welle ist schon da“

Samstag, 25. Juli, 07.09 Uhr: Die zweite Infektionswelle der Corona-Pandemie ist nach Einschätzung des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) bereits in Deutschland angekommen. „Die zweite Corona-Welle ist schon da. Sie findet bereits jeden Tag statt. Wir haben jeden Tag neue Infektionsherde, aus denen sehr hohe Zahlen werden könnten“, sagte Kretschmer der Düsseldorfer „Rheinischen Post“.

Die Aufgabe bestehe darin, mit den Gesundheitsämtern diese Welle jeden Tag neu zu brechen. Das klappe „erstaunlich gut“, sagte Kretschmer. Deutschland könne durch sein föderales System viel präziser vorgehen als zentralistisch regierte Länder wie Frankreich oder Polen. Die Ministerpräsidenten könnten abwägen, was gezielt für einzelne Regionen geregelt werden könne. „Das ist nur im Föderalismus möglich.“

Kretschmer kann der Pandemie auch eine positive Seite abgewinnen: „Die Corona-Pandemie ist die erste zentrale gemeinsame Krisenerfahrung in Deutschland. Und das Schöne ist: Die Menschen in Ost und West ticken in dieser Krise gleich.“ 30 Jahre nach der Wiedervereinigung gebe es da keine Unterschiede. „Corona ist der beste Beweis dafür, dass dieses Land zusammengewachsen ist.“


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VeröffentlichtJuli 25, 2020 von admin in Kategorie "Corona-Pandemie

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