Wegen HamsterkäufenLidl rationiert ab sofort zahlreiche Lebensmittel

Wegen HamsterkäufenLidl rationiert ab sofort zahlreiche Lebensmittel

April 1, 2022 Aus Von ...Linda Gerke
Freitag, 01.04.2022, 06:51
Lidl gibt jetzt einige Lebensmittel nur noch in begrenzter Stückzahl an seine Kunden ab. Der Discounter reagiert damit auf die Hamsterkäufe einiger Menschen als Folge des Krieges in der Ukraine.

Aufgrund des Krieges in der Ukraine haben offenbar viele Menschen Angst vor Versorgungsengpässen bei zahlreichen Artikeln. Aus diesem Grund werden einige Lebensmittel derzeit in großer Stückzahl gehamstert. Lidl will dem jetzt einen Riegel vorschieben.

Auf Anfrage von „Echo24“ sagt der Discounter: „Da bestimmte Warengruppen, beispielsweise Speiseöl und Konserven, derzeit sehr stark nachgefragt werden, geben wir diese Produkte in allen Filialen nur in haushaltsüblichen Mengen ab.“

Lidl betont: Warenversorgung ist gesichert

Kunden müssen aber aktuell keine Angst vor leeren Regalen haben, wie Lidl mitteilt: „Die Warenversorgung in den Filialen unserer Handelssparten ist grundsätzlich sichergestellt.“ Man sei mit den Lieferanten und Logistik-Dienstleistern in engem Austausch, um die Warenverfügbarkeit auch weiterhin gewährleisten zu können.

Es sei demnach durchaus möglich, dass einzelne Artikel für kurze Zeit einmal vergriffen sind. Grundsätzlich sind aber genügend Waren vorhanden, so dass alle Verbraucher versorgt werden können.

Mehr zum Thema:

Aldi kündigt  die nächste Preiserhöhung an. Ab Montag würden Fleisch,Wurst und Butter „deutlich teurer“ wie Aldi-Nord-Kommunikationschef Florian Scholbeck ankündigte. Grund hierfür seien höhere Bezugskosten, die der Discounter seinen Lieferanten zahlen müsse.

Der Ukraine-Krieg sorgt für leere Supermarkt-Regale in Deutschland. Gerade Speiseöl ist zur Zeit ein sehr beliebtes Produkt. Eine Rewe-Filiale in Augsburg sorgt jetzt mit ihrem Aushang vor dem Öl-Regal für viel Belustigung im Internet.

Weil Speiseöl derzeit knapp und teuer ist, streichen erste Gastronomen Pommes von ihren Speisekarten – so zum Beispiel im bekannten „Gaffel am Dom“ in Köln. Der Branchenverband rechnet damit, dass sich die Pommes-Krise in den nächsten Wochen verstärken wird.