Neue Corona-RegelnWo gilt 3G bei Aldi, Lidl, Ikea, H&M? Das ändert sich jetzt beim Einkaufen

Neue Corona-RegelnWo gilt 3G bei Aldi, Lidl, Ikea, H&M? Das ändert sich jetzt beim Einkaufen

November 25, 2021 Aus Von admin

Die Corona-Fallzahlen schießen in die Höhe, in zwei sächsischen Landkreisen könnte demnächst die 7-Tages-Inzidenz von 2.000 geknackt werden. Erste Bundesländer verschärfen die Regeln. Auch beim Einkaufen gelten bestimmte Regeln, an die sich Verbraucher unbedingt halten müssen.

Im Fokus stehen dabei Maskenpflicht, Mindestabstände und für Fachgeschäfte die 2G-Regel.

Was gilt für alle Kunden im Supermarkt?

Auf dem gesamten Gelände von Aldi Süd, Lidl, Rewe, Edeka und auch bei Möbelmärkten wie Ikea, Mömax oder XXXLutz müssen Kunden eine Maske tragen. Das gilt sogar auf dem Parkplatz. Entsprechende Regeln haben die Bundesländer klar in ihren aktuellen Infektionsschutzgesetzen festgelegt.

Verbraucher sollten wissen: 3G gilt bei Rewe, Edeka, Aldi Süd, Lidl, Netto Marken-Discount oder Rewe nur für Mitarbeiter und nicht für Kunden.

Kassierer müssen sich etwa vor Arbeitsbeginn, laut dem aktuellen Infektionsschutzgesetz, ihre entsprechenden Nachweise dem Arbeitgeber vorlegen. Getestete Personen können ihre Testnachweise auch für zwei Schichten nutzen, zum Beispiel wenn sie abends eingeplant sind und am Folgetag die Frühschicht übernehmen.

Supermärkte und Discounter zählen zu den Grundversorgern. Gleiches gilt für Drogerie-Märkte, Apotheken und Tankstellen. Sie sind von sämtlichen Zugangsbeschränkungen ausgeschlossen. Alle Kunden, egal ob geimpft, genesen oder getestet dürfen dort einkaufen.

Dennoch müssen in einigen Bundesländern Kunden am Eingang gezählt werden. Angesichts der hohen Corona-Fälle dürfen sich beispielsweise in Bayern und Sachsen in einer klassischen Aldi- oder Lidl-Filiale (1000 Quadratmeter) nur noch 50 Kunden aufhalten. Für Hotspots gilt nämlich eine Obergrenze von 20 Kunden pro Quadratmeter Verkaufsfläche.

Eine Einkaufswagen- oder Einkaufskorb-Pflicht könnte gelten. Dadurch sollen Kunden besser gezählt werden. Sind keine Wagen und Körben mehr verfügbar, müssen Kunden draußen warten.

Neue Masken-Plakate in den Filialen

Grundsätzlich werden vielerorts auch die Plakathinweise umgestellt. Der deutsche Handelsverband schlägt beispielsweise ein aktuelles Weihnachtsmotiv mit dem Spruch „Sei auch du ein Weihnachtsheld, trage eine Mund-Nasen-Schutz“ vor. Das Motiv ist bereits in ersten Fachgeschäften zu sehen.

Was gilt für Fachgeschäfte, Möbelhändler oder Schuhgeschäfte?

In Baden-Württemberg gilt die 3G-Regelung. Kunden müssen geimpft, genesen oder getestet sein. Das gilt beispielsweise für Ikea-, Mango-, H&M-, MediaMarkt- oder Deichmann-Filialen. Supermärkte, Discounter und andere Grundversorger sind von sämtlichen 2G- oder 3G-Regelungen ausgenommen.

In Brandenburg gilt 2G. Zutritt haben nur geimpfte und genesene Kunden. Ungeimpfte dürfen die Filialen und Geschäfte nicht betreten – das gilt allerdings nicht für Grundversorger.

In Sachsen ist für den gesamten Einzelhandel – außer Grundversorger – eine 2G-Regelung von 6 Uhr bis 20 Uhr möglich. Bau- und Gartenmärkte müssten in diesem Fall ebenfalls Nachweise verlangen.

In allen anderen Bundesländern gilt: Kunden müssen keine Nachweise bringen, um einzukaufen. Die Lage ist allerdings dynamisch, es könnte vorrangig für Modegeschäfte, Möbelhändler oder andere Fachgeschäfte Änderungen geben.

Achtung, in Kunden-Restaurants gilt 2G und 2G+

Komplizierter ist es, wenn Kunden in Gastronomiebetrieben in Märkten essen wollen. Wollen Verbraucher beispielsweise einen Döner vor Ort oder beim Asia-Imbiss essen, müssen sie möglicherweise Impfausweise oder Genesungsscheine vorzeigen. Das gilt dann, wenn sie vor Ort essen wollen oder der Imbiss im Innenraum des Markts integriert ist.  Steht der Imbiss auf dem Kundenparkplatz, gilt die Nachweis-Regelung nicht.

Anderes Beispiel: In einem Möbel-Restaurant in Rostock gilt ab sofort 2G+. Heißt, hier dürfen nur Geimpfte und Genesene – mit zusätzlichem Testnachweis speisen.

Worauf muss ich während der Corona-Krise beim Einkaufen achten?

Planen Sie den Einkauf gut durch. Machen Sie sich etwa nicht eine, sondern gleich mehrere Einkaufslisten. Ordnen Sie diese nach dem Supermarkt und der Anordnung der Ware in diesen Filialen.

Bei den älteren Aldi- und Lidl-Filialen stehen am Kundeneingang Marmelade, Frühstücksflocken und Kaffee. In den neueren Läden finden Sie Obst, Gemüse und Fleisch in der Entry-Zone. Je besser sie vorbereitet sind, desto schneller können Sie den Einkauf erledigen. Bei Lidl finden Sie Obst- und Gemüse, sowie Müsliflocken direkt am Eingang.

Sollten Sie nicht wissen, wo welche Produkte in Ihrem Wunsch-Markt stehen, ordnen Sie die Einkäufe nach Kategorien. Erstellen Sie etwa eine Liste mit all dem Obst und Gemüse, das Sie haben wollen. Nutella, Marmelade oder Müsli ordnen Sie auf der Einkaufsliste bei „Frühstück“ ein. Schokolade, Chips und Gebäck schreiben Sie auf die Liste „Snacks“ und Fleisch, Wurst, Käse oder Joghurt notieren Sie auf der Liste „Kühlfach“.

Wenn Ihnen das zu umständlich ist: Apps können helfen. In vielen Fällen können Sie sogar eine Preisanalyse machen. Praktische Shopping-Apps finden Sie bei den Kollegen von CHIP Online.

Vermeiden Sie es am besten ab sofort und in Hotspot-Gebieten während der Stoßzeiten einzukaufen. Besonders viel los ist unter der Woche mittags (viele Arbeitnehmer sind dann unterwegs, die eine Mittagspause machen) und abends (ab 17.30 Uhr bis Ladenschluss). Die beste Uhrzeit um einzukaufen? Vormittags bis 11 Uhr. Weniger los ist auch mittwochs zwischen 14 und 17 Uhr.

Nehmen Sie Kopfhörer mit und hören Sie am Eingang Ihre Lieblingsmusik zur Entspannung. Lange Schlangen führen zu Wartezeiten und schlechter Stimmung. Passende Produkte finden Sie hier.